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Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt und Bau beauftragt die Verwaltung, die Situation der historischen Gräber auf dem alten Stadtfriedhof Berliner Straße zu verbessern und hervorzuheben. Sachverhalt:
Der Antrag der Fraktion WNK UWG Freie Wähler vom 03.10.2021 „Historische Aufwertung des Stadtfriedhofs Berliner Straße“ wurde in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Bau am 23.11.2021 eingebracht (siehe Vorlage 0223/2021).
Auf dem alten Stadtfriedhof an der Berliner Straße gibt es sehr viele schöne historische Gräber. Um diese Gräber im Rahmen der Kulturgeschichte aufzuwerten, wird die Stadt Wermelskirchen diese Grab- und Gedenkstätten in geeigneter Weise schützen und hervorheben.
Zunächst sollen alle historisch kulturell und architektonisch wertvollen Gräber erfasst und in einer Liste gesammelt werden. Gleichzeitig werden alle verfügbaren Daten zu diesen Gräbern zusammengetragen. Diese Arbeiten sollen in Abstimmung mit dem Bergischen Geschichtsverein und der unteren Denkmalbehörde erfolgen. Eine erste Kontaktaufnahme hat bereits stattgefunden. Weitere Gespräche sind notwendig, genauso wie eine Ortsbegehung zur genauen Bestimmung und Festlegung der Grabstätten.
Die Verwaltung stellt anschließend nach Überprüfung und Bewertung eine entsprechende Gräberliste mit Grabstätten zusammen, für die dann zukünftig ein Sperrvermerk eingetragen wird. Als nächster Schritt ist dann die Möglichkeit zu überprüfen, ob eine Unterschutzstellung der gesamten Grabstellen durch die Untere Denkmalbehörde möglich ist.
Diese besonderen Gräber sollen in Zukunft, mit Zustimmung der Grabstelleninhabenden, einen QR-Code erhalten, damit alle relevanten und geschichtlichen Informationen auch vor Ort abgerufen werden können. Diese sind dann auch entsprechend über die Homepage der Stadt einsehbar und der Öffentlichkeit zugänglich.
Weiterhin wird geprüft, ob ein digitaler Friedhofsplan erstellt werden kann, damit Interessierte die Grabstellen selbstständig in der Örtlichkeit finden und besuchen können. Zur Unterstützung dieser technischen Möglichkeiten erwägt die Stadtverwaltung die Schaffung eines Hotspots.
Die Grabpflege dieser historischen Grabstätten kann durch städtisches Personal erfolgen. Die Kosten dafür sind noch zu ermitteln und dann mit politischer Zustimmung gesondert abzurechnen. Die Mitarbeitenden auf dem Friedhof werden im Bedarfsfalle entsprechend geschult.
Weiterhin wird geprüft, ob aufgrund von Bestattungen auf historischen Gräbern eine Kostendeckung möglich ist.
Für den Fall der Zustimmung zu dieser Vorlage wird die Friedhofsverwaltung gebeten, alle vorhandenen Grabstätten, die unter diese Vereinbarung fallen könnten, sofort mit einem zusätzlichen Sperrvermerk zu versehen. Sie dürfen insofern nicht beseitigt werden.
Diese Regelungen für historische Gräber sollen dann zukünftig auch für alle anderen städtischen Friedhöfe angewandt werden.
Anlage/n:
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