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Beschluss: Der Ausschuss für Umwelt und Bau nimmt den Vortrag zur Kenntnis. Sachverhalt: Im Rahmen der Erstellung des integrierten Klimafolgenanpassungskonzeptes werden erste Zwischenergebnisse zur Bestandsaufnahme und Betroffenheitsanalyse durch den Klimawandel vorgestellt. Die Zwischenergebnisse geben Aufschluss über die klimatischen Veränderungen im Zeitraum 1961-2020, die erfasste Bestandsaufnahme in verschiedenen Bereichen und die thermische Belastung am Tag und in der Nacht für den Ist-Zustand sowie das Jahr 2085, basierend auf Szenarien eines moderaten und eines extremen Klimawandels. Die bisherigen Zwischenergebnisse verdeutlichen, dass die Auswirkungen des Klimawandels in Wermelskirchen bereits in verschiedenen Bereichen erkennbar sind und sich in den kommenden Jahrzehnten weiter verstärken werden. Diese Erkenntnisse dienen als erste Grundlage, die im nächsten Monat durch weitere Analysen ergänzt wird.
Um die Expertise der verschiedenen Stakeholder im Konzept zu integrieren, wurden mehrere Beteiligungen eingeplant, um sowohl die Auswirkungen als auch die potenziellen Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern gemeinsam diskutieren zu können. Zu diesem Zweck wurden durch die Klimafolgenanpassungsmanagerin in Kooperation mit dem beauftragten Büro Gertec GmbH vier themenspezifische Workshops organisiert. Diese finden Mitte März statt und behandeln die Themen: Sicherheit und Gesundheit, Klimastabile Land- und Forstwirtschaft, Unternehmen und der Klimawandel sowie das Thema Überflutungsschwerpunkte in Wermelskirchen. Darüber hinaus sollen auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Prozess eingebunden werden. In diesem Zusammenhang ist die Durchführung einer Bürgerwerkstatt mit dem Titel ,,Gemeinsam Wermelskirchen an den Klimawandel anpassen" für den 17. März vorgesehen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird zudem die Verbraucherzentrale einen kurzen Vortrag zum Thema Hitzeschutz halten. Im Ausschuss wird ein kurzer Überblick zu den bis dahin stattgefundenen Workshops und der Bürgerwerkstatt gegeben werden.
Weiteres Vorgehen: Der Ausschuss wird über den aktuellen Bearbeitungsstand des Konzepts informiert und die in den kommenden Monaten zu erarbeitenden Arbeitspakete werden zeitlich eingeordnet. Zudem wird über die ,,Ideenkarte zur Klimaanpassung Wermelskirchen‘‘ berichtet, bei der die Bürgerinnen und Bürger ab Mitte März ihre Ideen und konkreten Maßnahmenvorschläge in einer interaktiven Karte hinterlegen können. Die Ergebnisse sollen nach fachlicher Prüfung in die Maßnahmenentwicklung des Konzepts miteinfließen. Darüber hinaus ist für den 26. Mai eine Informationsveranstaltung für die Politik geplant, zu der alle Mitglieder der Fraktionen eingeladen werden. In diesem Rahmen sollen die detaillierten Ergebnisse der Bestands- und Betroffenheitsanalyse, die Gesamtstrategie sowie erste Maßnahmen des Konzepts vorgestellt werden. Zum Schluss der Informationsveranstaltung werden wichtige Informationen zu der möglichen Anschlussförderung präsentiert. Anlage/n:
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